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Kultur Moonlight / © A24 / DCM
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Barry Jenkins’ „Moonlight“ sollte nicht wegen der Oscar-Panne 2017 in Erinnerung behalten bleiben, sondern aus anderen Gründen.

Der größte Fauxpas in der Geschichte der Academy Awards (Oscars) fand am 28. Februar dieses Jahres statt: Erst wurde „La La Land“ als bester Film des Jahres verkündet. Dann die Berichtigung: „Moonlight“ ist der Gewinner. Noch nie gab es den Haupt-Oscar für einen Film mit komplett schwarzer Besetzung. Oder für einen Film, dessen Regisseur und Drehbuchautor schwarz ist. Oder für einen Film mit einem Schwulen als Hauptfigur. Nebendarsteller Mahershala Ali bekam als erster Moslem eine Trophäe. Und das alles bei einem vergleichsweise mickrigen Budget von ca. 1,5 Millionen Euro.
Kämpfen, Lieben, Verzeihen

In drei Kapiteln erzählt Moonlight die Geschichte von Chiron. Der kleine Junge (Alex R. Hibbert) ist ein Außenseier, weil er seltsam geht und schmächtig ist. Seine Mutter Paula (Naomie Harris) ist cracksüchtig und häufig unterwegs. Eines Tages stößt Chiron auf Juan (Mahershala Ali).

Der Drogendealer wird zur einzigen Person, die sich um ihn kümmert. Aber Juan ist auch schuld an Paulas Sucht. Jahre später lebt er nicht mehr. Chiron (Ashton Sanders) ist inzwischen 16. Der Zustand seiner Mutter und die Tyrannei in der Schule haben sich verschlechtert. Er macht seine erste sexuelle Erfahrung – mit einem Jungen. Es geschieht ein Verrat mit schweren Folgen. Als Erwachsener ist Chiron (Trevante Rhodes) selbst erfolgreicher Drogendealer, von seier schwächlichen Statur ist nichts übrig geblieben. Seine Homosexualität verheimlicht er. Dann kommt ein Anruf, der die Vergangenheit wieder aufwühlt.

Kultur © 2017 Twentieth Century Fox
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17 Jahre lang war Hugh Jackman Wolverine. Damit soll jetzt Schluss sein. Doch ein letztes Mal fährt der Mutant noch seine Krallen aus.

Unileben Foto: UGL_UIUC - Student (CC Attribution-NonCommercial-ShareAlike License)
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Hausarbeiten dominieren die vorlesungsfreie Zeit. Nicht nur für Studierende bedeuten sie einen Kraftakt, sondern auch für korrigierende Dozenten. Brauchen wir diese Art der Prüfungsleistung überhaupt?

Kultur Foto: lincolnblues - Oscar (CC Attribution-NonCommercial-NoDerivs License)
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Am 26. Februar findet im Dolby Theatre in Hollywood die 89. Oscar-Verleihung statt. Welche Filme haben dieses Jahr eine Chance auf den begehrten Filmpreis?

Kultur Lion © Universum Film GmbH.
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Der kleine Saroo findet sich nach einer traumatischen Zugfahrt am anderen Ende Indiens wieder, ohne Kontaktmöglichkeit zu seiner Familie. Der Film zeigt eine wahre Lebensgeschichte.

Unileben Foto: .matthew. -  (CC Attribution-NonCommercial-NoDerivs License)
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Die Universität Tübingen hält Prüfungsleistungen der Studenten teilweise noch immer auf Papierscheinen fest. Eine Zumutung für alle Beteiligte.

Kultur © 2016 SBS Productions, Twenty Twenty Vision Filmproduktion, France 2 Cinéma & Entre Chien et Loup
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Michèle wird in der eigenen Wohnung vergewaltigt. Anstatt zur Polizei geht sie jedoch selbst auf die Jagd. Kann der Film mehr als nur schocken?

Zeitgeschehen © Staatsministerium Baden-Württemberg
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Als Redner der zwölften Weltethos-Rede steht Winfried Kretschmann in der Reihe mit Tony Blair, Helmut Schmidt und Desmond Tutu. Was für ein Mensch ist er?

Am 17. Februar wird der Ministerpräsident von Baden-Württemberg die zwölfte Weltethos-Rede halten. Die erste Rede hielt Tony Blair im Jahr 2000, es folgten unter anderem ein Bundespräsident, zwei Friedensnobelpreisträger und der Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaft.

Sie alle beschreibt das Weltethos-Institut als „herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln Stellung zur Weltethos-Thematik beziehen. Das Weltethos-Projekt geht davon aus, dass es Werte und Normen gibt, die überall in der Welt geteilt werden. Ein Beispiel für solch eine Norm ist die Goldene Regel, andere Menschen so zu behandeln, wie man gerne selbst behandelt werden würde. Die Redner betrachten das Vorhandensein und die Notwendigkeit der gemeinsamen Werte und Normen aus ihrer eigenen Perspektive. Kretschmanns Rede wird den Titel „Zusammenhalt in Zeiten des Umbruchs“ tragen. Ein Blick auf den Menschen dahinter.

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