Filmrezension: “Die Kleinen und die Bösen” – Trubel im Milieu

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Abgedrehte Kleinkriminelle, Bewährungshelfer, die mit ihrem eigenen Leben überfordert sind – die Charaktere des Films sind einzigartig und originell. Was kann die deutsche Komödie?

Bewährungshelfer – vom Idealisten zum Zyniker

Benno (Christoph Maria Herbst, “Stromberg”) und sein Kollege haben keinen leichten Job – sie sind Bewährungshelfer in Köln. Einst waren sie Idealisten, doch ihre Erfahrungen mit ihren Klienten haben sie zu Zynikern werden lassen. Da ist zum Beispiel der junge Kosovare Ivic, der Kühlschränke gegen Bares oder Drogen eintauscht oder Hotte (Peter Kurth), der einst ein feucht-fröhliches Leben auf Mallorca lebte und nun jede Raucherpause von Bennos Kollegen nutzt, um mehr oder wenige raffinierte Coups zu planen. Doch als die Oma seiner beiden Kinder, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat, stirbt, wittert Hotte eine neue Chance, um an Geld zu kommen: er könnte ja das Sorgerecht für die Beiden beanspruchen und so das Kindergeld abgreifen…

Die Kritik

Fazit: Der Film ist eine schöne Abwechslung zu dem seichten deutschen Popcorn-Kino, das sonst so läuft. Doch mehr als eine unterhaltsame Komödie darf man nicht erwarten.

“Die Kleinen und die Bösen” im Tübinger Arsenal – täglich um 20:00 Uhr (samstags: 20:30 Uhr).

Der Trailer

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Über

Leila el-Gonemy

... ist seit 2013 an der Uni Tübingen und seit 2015 bei cantaloup.fm. Honigmelonen sind zwar nicht nach ihrem Geschmack, cantaloup.fm findet sie aber super.

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