“Refugees welcome” – auch in Tübingen?

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Tübingen hat die Herausforderung angenommen:
Landkreis, Stadt, Universität, Arbeitsagentur und Jobcenter, Einheimische und neue Bewohner – alle wirken mit beim Mammutprojekt Flüchtlingsbetreuung und -integration.

Dabei scheinen sich alle einig, auch bestärkt durch die enorme ehrenamtliche Mitarbeit vieler, dass diese, wenn auch große und herausfordernde Aufgabe zusammen zu bewältigen ist. Fraglich sei jedoch, ob dies noch mit den derzeitigen deutschen Standards geschehen kann.

  • IMGP4057

    Der syrische Flüchtling hat inzwischen seine Auenthaltsgenehmigung erhalten und studiert ab dem Wintersemester 2015 in Reutlingen.

  • Köberlein

    Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte der Universitätsstadt Tübingen

  • Tomforde

    Integrationsbeauftragte des Landkreises Tübingen

  • Scholz

    Geschäftsführerin des Jobcenter Landkreis Tübingen

  • Brunner

    Abteilungsleiter zur Beratung und Zulassung internationaler Studierender an der Eberhard Karls Universität

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Über

Janine Beck

...war von 2013 bis 2016 Mitarbeiterin bei der Uniwelle und cantaloup.fm. Mit ihrer farbenfrohen Art & ihrer Liebe fürs Reisen hat sie das Team bereichert.

1 Kommentar

  1. In welchen Unterkünften werden die nächsten 150, wieder 150, weitere 150 und folgende Hunderte von Flüchtlingen untergebracht?

    Welches Betreuersystem und welche administrativen Stellen mit wieviel Mitarbeitern stehen für die Organisation der Unterbringung und Versorgung dieser vielen Menschen in Zukunft zur Verfügung ( Behördenmitarbeiter, Sozialarbeiter, Therapeuten, Lehrer, Erzieher ect ? )

    Wie groß ist der Pool von Ehrenamtlichen, der noch über freie Kapazitäten, Kraft, Zeit und Einsatzmöglichkeiten für die in Kürze immens anwachsende Anzahl an Asylsuchenden verfügt?

    Wieviel Kindergarten/Hortplätze, Schulplätze, Gemeinschaftseinrichtunen, Sprachkurse, Studienplätze usw stehen zur Verfügung und können ohne Benachteiligung der Tübinger Bevölkerung genutzt werden?

    Wie wird die gesundheitliche Versorgung durch Ärzte, Arztpraxen, Krankenhausplätze ect sicher gestellt?

    Aus welchen Mitteln können sämtliche Ausgaben – für die Erstversorgung und anschließende, Jahrelang erforderliche Integrationsschritte – finanziert werden?

    Ich wünsche allen Beteiligten viel Kraft für den derzeitigen Anfang und für die folgenden Jahre!