Von Dampfantrieb und Pferdefleisch

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Im Bonatzbau der Universitätsbibliothek kann man ab sofort in das Stadtleben im 19. Jahrhundert eintauchen.

Am Donnerstag dieser Woche war die Eröffnung der Ausstellung “Zirkulation von Medien und Waren. Stadtleben, Medien und Konsum im 19. Jahrhundert”. Mit ihr findet das gleichnamige Projekt des Instituts für osteuropäische Geschichte und Landeskunde nach zwei Jahren einen Abschluss. Vor allem Studenten der Geschichtswissenschaft und Empirischen Kulturwissenschaft waren an der Konzeption der Ausstellung beteiligt. Gemeinsam mit den Dozenten Dr. Anna Ananieva und Dr. Rolf Haaser haben sie die Vitrinen gestaltet, die vor allem, aber nicht nur historische Zeitungsausschnitte zeigen.

Die Ausstellung “Zirkulation von Medien und Waren. Stadtleben, Medien und Konsum im 19. Jahrhundert” ist noch bis 6. Januar 2016 im Bonatzbau der Universitätsbibliothek Tübingen zu sehen. Geöffnet hat das Gebäude wochentags von 8 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr, sonntags bleiben die Türen geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Ebenfalls vertreten ist das Thema “Zirkulation von Medien und Waren” in der aktuellen Books-to-go-Auswahl der Universitätsbibliothek. Dabei ist das Spektrum relativ weit gefasst, unter anderem lassen sich Bücher zur U-Bahn in Berlin oder zur Entwicklung der Arbeiterklasse finden. Zu finden ist diese Lese-Ecke vor der Ammerbau-Brücke.

Zur Ausstellung soll eine Begleitpublikation mit wissenschaftlichen Beiträgen und studentischen Essays erscheinen, die als Open-Access-Publikation im Verlag der Universitätsbibliothek auf der TOBIAS-lib online verfügbar sein wird.

Bilder zur Ausstellungseröffnung:

  • Die Ausstellung bildet den Abschluss des Drittmittelprojektes “Zirkulation von Nachrichten und Waren. Zum Transfer moderner urbaner Lebensformen in der deutschsprachigen belletristischen Presse in Böhmen und Ungarn, 1815 – 1848”, das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien im Rahmen des Förderprogramms für Universitäten gefördert wird. Dieses ist auf zwei Jahre angelegt und basiert auf einer Kooperation des Instituts für osteuropäische Geschichte und Landeskunde mit dem Ludwig-Uhland-Institut und dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde.
  • Das Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde mit Sitzt im Hegelbau ist Teil der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen. Es wurde im Jahre 1953 gegründet und gilt als eine der wichtigsten Einrichtungen historischer Osteuropaforschung in Deutschland. Momentaner Direktor ist Prof. Dr. Klaus Gestwa.
  •  Dr. Rolf Haaser ist Literaturwissenschaftler und gemeinsam mit Frau Dr. Anna Ananieva Leiter des Projekts “Zirkulation von Nachrichten und Waren. Zum Transfer moderner urbaner Lebensformen in der deutschsprachigen belletristischen Presse in Böhmen und Ungarn, 1815 – 1848”.
  •  Maté Eichenseher hat Empirischen Kulturwissenschaft und Geschichte in Tübingen und Pécs (Ungarn) studiert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem Projekt “Zirkulation von Nachrichten und Waren”.

  •  Svenja Heißner ist Studentin der Geschichte und Literatur im 7. Bachelor-Semester. Sie nahm an dem Ausstellungsseminar teil und war nach Ende dessen weiterhin an der Konzeption und Durchführung der Ausstellung beteiligt.

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Über

Lisa Fleischer

…ist schon seit dem Sommersemester 2013 im Team von cantaloup.fm – das damals noch unter dem Namen Uniwelle Tübingen publizierte. Neben Ihrer Tätigkeit bei uns ist sie momentan mit ihrer Bachelor-Arbeit beschäftigt. Zumindest mehr oder weniger.

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