“In jeder Sprache sitzen andere Augen”

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Heimatlosigkeit und Fremdheit – das sind zwei Themen, die Herta Müller in ihren Büchern verarbeitet. Für ihr Werk bekommt sie am 11. Dezember den Friedrich-Hölderlin-Preis verliehen.

Ihre Lyrik und ihre Prosa sind sprachgenau und zeigen eine klare Haltung zu aktuellen politischen Ereignissen und dem Regime Ceausescus. Herta Müller verarbeitet in ihren Texten ihre Erfahrungen mit der kommunistischen Diktatur. Geprägt haben sie vor allem die Verleumdungen und Verhöre durch den Geheimdienst Securitate. Am 11. Dezember bekommt sie in der Neuen Aula den Friedrich-Hölderlin-Preis der Universität Tübingen und der Stadt Tübingen verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Laudatio hält der Literaturwissenschaftler und Autor Professor Jürgen Wertheimer.

Das Porträt der Schriftstellerin gibt es hier:

  • Herta Müller wurde am 17. August 1953  geboren. Sie wuchs in dem kleinen Dorf Nitzkydorf in Rumänien auf. Nach jahrelangen Schikanen u. a. durch den rumänischen Geheimdienst reiste Müller 1987 in die Bundesrepublik Deutschland aus. nach Tübingen kam Herta Müller erstmals 2001 im Rahmen der Poetik-Dozentur. Heute lebt die Nobelpreisträgerin in Berlin.

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Über

... studiert Allgemeine Rhetorik und Philosophie. Von Cantaloupe-Melonen hat sich vor dem Uniradio noch nichts gehört, aber den Weg zu cantaloup.fm hat sie doch gefunden.

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