Brooklyn – Kinorezension

0
Um eine Liebe zwischen zwei Welten soll es also gehen. So viel zumindest verrät der Untertitel des Dramas ‘Brooklyn’ von John Crowley.

Schauspielerin Saoirse Ronan schlüpft darin in die Rolle von Eilis Lacey, eine Irin, die von ihrer Schwester Rose und dem in Amerika lebenden irischen Priesters Father Flood eine Schiffsreise nach Amerika ermöglicht bekommt, um dort ein neues und vor allem besseres Leben beginnen zu können. Anfangs noch sehr verschüchtert, beginnt sie, sich immer mehr mit ihrer neuen Arbeit in einem Luxus-Kaufhaus und mit ihren Mitbewohnerinnen in einer Pension zu arrangieren. Doch erst als Eilis den jungen Italo-Amerikaner Tony kennenlernt, scheint sie in Amerika endlich so richtig angekommen zu sein.

Aufgrund eines überraschenden Todesfalls entschließt sie sich jedoch, für ein paar Wochen wieder nach Irland zu reisen – ohne Tony und ohne zu wissen, dass inzwischen auch das Leben in Irland mehr zu bieten hat als noch vor ihrer Abreise. Vor allem der junge Ire Jim Farrel scheint sich langsam in ihr Herz schleichen zu wollen. Nun muss sich Eilis entscheiden: In Irland bleiben – oder doch wieder nach Amerika zurückkehren, zu ihren neuen Freunden und vor allem zu Tony.

Gemeinsam mit Annika Petrasch habe ich mir den Film ‚Brooklyn‘ angeschaut und anschließend über seine Stärken, aber auch Schwächen diskutiert:

Fazit: Ein toller Film über die Auswanderungswelle nach Amerika in den 1950er Jahren, der auf nostalgische, aber keinenfalls kitschige Art und Weise dem Zuschauer zu verstehen gibt, wie es sich anfühlen muss, nicht zu wissen, wo die eigene Heimat überhaupt ist.

‚Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten‘ läuft momentan im Kino Museum täglich um 20:15 Uhr.

Das könnte Dich auch interessieren

Teilen.

Über

Lisa Fleischer

…ist schon seit dem Sommersemester 2013 im Team von cantaloup.fm – das damals noch unter dem Namen Uniwelle Tübingen publizierte. Neben Ihrer Tätigkeit bei uns ist sie momentan mit ihrer Bachelor-Arbeit beschäftigt. Zumindest mehr oder weniger.

Hinterlasse einen Kommentar