‚The Danish Girl‘ – Kinorezension

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Ein junger Mann. Vor ihm eine Frau, die sich lasziv auf einem Stuhl räkelt. Er fasst sich an – doch anders als erwartet.Einar Wegener ist Landschaftsmaler – und eine Frau, gefangen im Körper eines Mannes- Die Erkenntnis trifft ihn, als er eines Tages seiner Frau Gerda, ebenfalls Künstlerin, Modell stehen soll. Nicht als Mann, sondern als Frau. Lili Elbe wird geboren.
Anfangs ist es für das Ehepaar noch ein Spiel. Ein Spiel, mit dem man die Gesellschaft Kopenhagens verwirren kann. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Einar bewusst wird, dass sein ‚wahres Ich‘ Lili ist. Und dass er nicht mehr länger mit und als ‚Einar‘ leben kann.
‚The Danish Girl‘ ist keine Geschichte über die erste Geschlechtsumandlung. Die Umwandlung ist Folge der Geschichte. Und in dieser geht es um das Ehepaar Gerda und Einar Wegener, die mit einer dritten Person in ihrer Ehe umgehen müssen: Lili Elbe. Basierend auf der wahren Geschichte der Lili Elbe, die sich 1930/31 einer geschlechtsangleichenden Operation unterzog.

 

Fazit: Ein Drama über eine aufopferungsvolle Liebesgeschichte, wundervoll inszeniert, mitreißend und mitfühlend.

‚The Danish Girl‘ läuft täglich im Kino Museum um 18:00 Uhr und 20:45 Uhr.

 

 

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Über

Annika Petrasch

... studiert Germanistik und Internationale Literaturen. Sie ist seit dem Wintersemester 2013 studentische Mitarbeiterin des Uniradios und betreut den Social Media-Auftritt mit - Tag und Nacht.

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