Binge Eating – Wenn der Kühlschrank zum Monster wird

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Essen bis nichts mehr im Kühlschrank ist – klingt doch erstmal gar nicht so dramatisch oder? Was aber wenn der Kühlschrank zum Monster wird?

Wenn ein Dominoeffekt beim ersten Bissen entsteht und ihr nicht mehr aufhören könnt, zu essen? Wenn eine einzelne Mahlzeit zum “Gelage” mutiert?
Dann wird es ernst, dann spricht man von einer Binge-Eating-Essstörung.
Wer unter der Binge-Eating-Essstörung leidet, gerät schnell in einen Teufelskreis, aus dem die Betroffenen nur schwer wieder herauskommen. Eine Gruppe angehender Psychotherapeutinnen erforscht das Thema an der Universität Tübingen. Sie konzentriert sich vor allem auf das negative Selbstbild der Probanden. Wir haben uns mit zwei der Nachwuchswissenschaftlerinnen, Kerstin Krohmer und Julia Baur, unterhalten.

Laut der ‘Ambulanz für Essstörungen’ ist es bereits nachgewiesen, dass die Körperkonfrontation im Rahmen von vier Sitzungen zu substantiellen Verbesserungen der Körperzufriedenheit führt. Die Auswertung der eigenen Studie wird allerdings erst in ein bis zwei Jahren stattfinden.
Wer mehr über die Studie wissen will oder Interesse an der Teilnahme hat, der kann sich hier informieren.

  • Foto: Universität Tübingen

    Foto: Universität Tübingen

    Kerstin Krohmer und Julia Baur sind zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der “Ambulanz für Essstörungen” an der Universität Tübingen. Sie untersuchen die Binge-Eating-Essstörung im Hinblick auf das negative Selbstbild der Probanden.

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Über

... studiert im zweiten Semester Ethnologie und Politikwissenschaft. Was er mit dieser Fächerkombination für Perspektiven hat, weiß er selbst noch nicht ganz.

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