Der Schamane und die Schlange – Kinorezension

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Schaurig, schön, schwarz-weiß: “Der Schamane und die Schlange” von Ciro Guerra ist nicht nur visuell ein besonderer Spielfilm.

Amazonien im frühen 20. Jahrhundert: Der Tübinger Ethnologe Theo (Jan Bijfoet) ist todkrank. Die heilende Wirkung der Yakruna-Pflanze soll ihn retten. Der junge Schamane Karamakate (Nilbio Torres) wird gebeten, ihn zur Yakruna zu führen. 40 Jahre später fühlt sich Karamakate (Antonio Bolivar) nur noch als leere Hülle; er hat viel Wissen seiner fast ausgelöschten Kultur vergessen. Als der amerikanische Forscher Evan (Brionne Davis) ihn ebenfalls nach dem Weg zur Yakruna fragt, macht sich Karamakate noch einmal auf, um sich zu erinnern. Er weiß, dass auf dem Weg die “Kautschuker” und Missionare nicht Zivilisation und Wissen verbreiten, sondern Angst und Schrecken…

Basierend auf den Tagebüchern der Forscher Theodor Koch-Grünberg und Richard Evans Schultes; der erste Oscar-Anwärter aus Kolumbien.

Fazit: Großartig! Packend, im besten Sinne spirituell und vor allem relevant.

“Der Schamane und die Schlange” läuft täglich um 20:00 Uhr im Kino Arsenal.

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Über

Oliver Schaub

... studiert Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaft. Namensgeber von cantaloup.fm mit hoher Stirn und tiefer Stimme. Seit Oktober 2014 beim Uniradio; von Mai bis Dezember 2016 studentische Hilfskraft mit Schwerpunkt "Text".

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