Die ‘positiven Folgen’ des Super-GAUs

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Ist es zynisch, von ‘positiven Folgen’ der Tschernobyl-Katastrophe zu sprechen? Damals ereignete sich immerhin der größte atomare Unfall (GAU) überhaupt. Doch es gibt sie.

Zumindest, was die Radioaktivitätsmessungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) seit 1986 angeht. Aufgrund neuer Technik ist es inzwischen möglich, “bereits ein Millionstel der damals durch Tschernobyl verursachten Radioaktivität aufzuspüren”, erklärt der DWD in einer Pressemitteilung. Das sind Zahlen, die man sich gar nicht richtig vorstellen kann.
Dr. Axel Dalheimer vom Deutschen Wetterdienst erklärt im Interview, wie man vor 30 Jahren auf erhöhte Messungen der Radioaktivität reagiert hat, warum besonders Bayern und Oberschwaben von dem radioaktiven Fallout betroffen war und wie der Deutsche Wetterdienst nach dem Super-GAU ‘aufgerüstet’ hat.

  • Dr. Axel Dalheimer ist stellvertretender Leiter vom Referat Radioaktivitätsüberwachung beim Deutschen Wetterdienst.

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Über

Annika Petrasch

... studiert Germanistik und Internationale Literaturen. Sie war von 2013 bis 2017 Freelancer bei cantaloup.fm und hat sich besonders um den Aufbau der Social Media-Abteilung gekümmert.

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