Much loved – Kinorezension

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Zwischen Gewalt und Erniedrigungen Lust vortäuschen zu müssen – allein die Vorstellung ist unmenschlich. Doch für Prostituierte ist das der “ganz normale” Alltag.

Noha, Soukaina und Randa sind drei dieser Prostituierten. Mithilfe von Träumen und selbst geschaffenen Freiräumen versuchen sie sich Schutzschilde zu bauen, um ihr Leben zu ertragen. Doch ist das überhaupt möglich?
In Marokko wurde “Much loved” verboten, auf vielen internationalen Filmfestivals gefeiert. Ich habe mich mit Maria Schlechte über den Film unterhalten.

Fazit: Der Film zeigt das schwere Leben in der Prostitution mit einer gewissen Leichtigkeit. “Much loved” ist kein schockierender Film für europäische Zuschauer, jedoch regt er zum Nachdenken über die marokkanische Gesellschaft an.

Der Film läuft täglich ab 20:00 Uhr im Kino Arsenal in Tübingen.

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Über

Kai Hartmann

studiert Geschichte weil es auch in der Zukunft eine Vergangenheit gibt. Er ist seit Februar 2016 bei cantaloup.fm.

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