Schrotten! – Kinorezension

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Die Familie, Schlägereien und natürlich – ganz wichtig – das Schrotten. Die wichtigen Dinge im Alltag eines jeden Schrottplatzhändlers. Ist doch klar.

Und wenn jemand meint, den Schrottis ihren Schrottplatz wegnehmen zu können, dann geht es richtig heiß her und bei Gelegenheit wird einfach mal ein Zug – pardon! Wagon – geklaut.
Dass Mirko Talhammer da wenig Lust hat, seine Verwandten besuchen zu fahren, nachdem sein Vater gestorben ist – verständlich. Zumal er es schließlich geschafft hat, sich aus den Fängen seiner Familie zu befreien und Versicherungskaufmann geworden ist. Aber: Familie bleibt Familie und wenn die Probleme hat, dann wird selbst aus dem schnieken Kaufmann wieder ein echter Schrotter.
Mit Schrotten! versucht Max Zähle seinen Durchbruch als Langfilm-Regisseur. Ob ihm das gelungen ist, ist nur eine der Fragen, mit denen Miriam Grunau und ich uns beschäftigt haben.

Fazit: Die Ludolfs haben gezeigt, dass eine Schrottplatz-Geschichte durchaus erfolgreich sein kann, Schrotten! versucht es nachzumachen. Es bleibt allerdings nur bei einem kläglichen Versuch, wenn auch mit einem guten Cast.

Schrotten! läuft täglich um 16:00 Uhr und um 20:45 Uhr im Kino Museum.

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Über

Annika Petrasch

... studiert Germanistik und Internationale Literaturen. Sie war von 2013 bis 2017 Freelancer bei cantaloup.fm und hat sich besonders um den Aufbau der Social Media-Abteilung gekümmert.

5 Kommentare

  1. Hans-Werner um

    Sorry, mir hat es gefallen…

    Sicher etwas überspitzt, aber gut. Ich hoffe, es gibt einen weiteren Film

    Ach ja, ich kenne zig Schrotthändler 😉

    • Annika Petrasch
      Annika Petrasch um

      Ach, Hans-Werner, das muss dir/Ihnen gar nicht Leid tun, es wäre doch auch traurig, wenn wir alle denselben Filmgeschmack hätten, oder nicht?
      Ich bin mir ganz sicher, dass meinem Papa der Film auch gefallen würde, weshalb er den von mir auch empfohlen bekommt. 😉
      Meins war es leider eben nicht.