Arbeiten 4.0 – die vierte Revolution unserer Arbeitswelt

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Die Arbeitswelt im Wandel: Roboter werden zu Kollegen, Mitarbeiter durch Programme ersetzt und Menschen durch Technik übertroffen. Die Automatisierung stellt unsere Arbeitswelt auf den Kopf.

Wie diese Veränderungen konkret aussehen, und wie schnell sie tatsächlich eintreffen werden, erfahren wir von Johannes Freyer, Internetanbieter und Co-Working Space Nutzer, und Sebastian Schlund vom Fraunhofer Institut Stuttgart.

UPDATE:
Bis 2019 sollen in Kooperation mit der Fraunhofer Gesellschaft und den Universitäten zwei Kompetenzzentren in Stuttgart und Dortmund gefördert werden. Dies wurde auf der zweitägigen Konferenz “Produktionsforschung 2016” am 23. und 24. Juni bekanntgegeben. Stuttgart startet mit einem “Future Work Lab”, in welchem digitale Transformationen der Industriearbeit untersucht werden. In Dortmund wird in einem Innovationslabor “Hybride Dienstleistung in der Logistik” erforscht. Eine zentrale Aufgabe der Kompetenzzentren soll der Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft sein, hierbei vor allem zu kleinen und mittleren Unternehmen. Denn genau die stehen vor einer großen Herausforderung und sollen beim Wandel der Industrie 4.0 unterstützt werden.

  • ©Sandra Hirsch

    Johannes Freyer, 49 Jahre alt, hat vieles studiert, sein Hauptstudium war jedoch Betriebswirtschaft. Während des Studiums hat er dann eine eigene Agentur gegründet und das Studium abgebrochen. Nach mehreren Jahren in den USA arbeitet er heute vom Coworking Space „Denkstube“ in Tübingen aus. Dabei bedient er zwei Kundenbereiche: die klassische Musikbranche und die deutsche Entwicklungshilfe, welche er beim Aufbau von E-Learning Systemen unterstützt.

  • ©Sandra Hirsch

    Sebastian Schlund hat vor 17 Jahren Verkehrswesen in Berlin studiert. Das ist eine Mischung aus Maschinenbau Hauptdiplom und Logistik Vordiplom als Diplomingenieur. Anschließend promovierte er im Bereich Entwicklung von Logistik-Systemen an einem Lehrstuhl für Produktsicherheit und Qualitätswesen. Heute arbeitet er am Fraunhofer Institut in Stuttgart und leitet den Bereich Produktionsmanagement in einem Arbeitswissenschaftlichen Institut. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, wie die Produktionsarbeit in der Zukunft aussieht und möchte den Spagat zwischen erhöhter Produktivität und verbesserten Arbeitsbedingungen auflösen durch Studien und Umsetzungsprojekten.

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Über

Sandra Hirsch

... studiert seit 2015 Medienwissenschaft und empirische Kulturwissenschaft an der Uni Tübingen und ist genauso lang bei cantaloup.fm.

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