Das jüngste Opfer war erst vier Jahre alt

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Allein im württembergischen Grafeneck wurden in der NS-Zeit in nur 12 Monaten über 10.000 Behinderte und geistig Kranke ermordet, die meisten mit Gas in LKWs.

Dieser Hörfunk-Beitrag von Rebekka Braun entstand 2009 für das Uniradio Tübingen, das damals noch auf der UKW-Frequenz 96,6 ausgestrahlt wurde. Wir wiederholen den Beitrag aus aktuellem Anlass: Eine Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) erinnert jetzt  auch in Tübingen an die Verbrechen, die an Kranken und Behinderten verübt wurden.

Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors entstand, wurde 2014 im Deutschen Bundestag unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet. Seither haben sie mehr als 180.000 Menschen besucht.

  • Die Ausstellung “erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus” ist vom 15.6. – 15.7.2016 zu sehen.
    Ausstellungsort ist das Foyer der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen, in der Calwerstraße 14.
    Die Eröffnung findet heute, 15.6. um 16 Uhr statt. Den einführenden Vortrag hält Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik RWTH Aachen.

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cantaloup.fm

Studentisches Ausbildungsmedium für crossmedialen Journalismus an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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