Everybody wants some!! – Kinorezension

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Baseball, Saufen und Titten: Das sind die wichtigen Dinge im Alltag der angehenden College-Studenten in den 80er Jahren. Behauptet zumindest Richard Linklater.
Der Regisseur von Boyhood will mit Everybody wants some!! eine nostalgische Komödie mit Kult-Potential schaffen, die den Zuschauer direkt in die USA der 80er Jahre führen will.
Die Story dahinter ist einfach: Jake (Blake Jenner) kommt als Pitcher (man sollte für den Film ein paar Baseballbegriffe kennen) ins Studentenwohnhaus der Baseball-Mannschaft – drei Tage vor Beginn des Semesters. Er wird direkt in den Alltag der anderen Mitbewohner integriert: Ratschläge vom Frauenschwarm Finn (Glen Powell), Rivalitäten zwischen den Spielern, der ständige Machtkampf unter Jungs. Und, was man natürlich nicht vergessen darf: Sich betrinken und Mädchen aufreißen. Zumindest, bis Jake sich mit Beverlys (Zoey Dutch) verabredet – und merkt, dass die beiden mehr verbindet.
Oliver hat mich gefragt, ob der Film trotzdem zu Richard Linklaters ‘Meisterwerken’ gehört.

Fazit: Was wie eine typische College-Komödie klingt, ist letztlich auch nicht mehr als eine College-Komödie – nur eben in den 80er Jahren. Zwar unterhaltsam und lustig, sicherlich auch was zum Zeitvertreib, aber eben auch nicht mehr.

Everybody wants some!! läuft immer um 16:45 Uhr und 21:00 Uhr im Kino Blaue Brücke.

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Über

Annika Petrasch

... studiert Germanistik und Internationale Literaturen. Sie war von 2013 bis 2017 Freelancer bei cantaloup.fm und hat sich besonders um den Aufbau der Social Media-Abteilung gekümmert.

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