Genetische Diagnostik – Schneller als die Polizei erlaubt

0

Alles geht dank Internet heute rasend schnell. Sogar genetische Daten können mittlerweile in kürzester Zeit ermittelt werden. Doch hilft uns das, Erkrankungen besser zu erkennen?

Im Hinblick auf die Digitalisierung ist der Faktor Zeit kaum noch ein Problem – alles kann in sekundenschnelle erledigt werden: Geld überweisen, Urlaub buchen etc. Da ist es kaum verwunderlich, dass auch die Generierung genetischer Daten, d.h. also die Zusammensetzung von Genen, immer schneller ermittelt werden kann. Was vor 10 Jahren nur für einen geringen Teil der Gene möglich war, dauert heute im Schnitt gerade mal zwei Tage: Dann sind alle Gene des menschlichen Körpers ermittelt. Doch bei der Diagnose einer genetischen Erkrankung hapert es noch immer.

Professor Dr. Peter Bauer vom Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik des Universitätsklinikums Tübingen hat uns erklärt, wo genau die Probleme liegen.

  • Foto: Peter Bauer

    Foto: Peter Bauer

    Professor Dr. Peter Bauer ist Facharzt für Humangenetik. Er hat in Freiburg und Berlin Medizin studiert. 2001 kam er nach Tübingen, um gemeinsam mit Professor Dr. Olaf Rieß das Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik des Universitätsklinikums Tübingen aufzubauen. Er forscht insbesondere im Bereich der Diagnostik seltener Krankheiten. Momentan ist er neben seiner Beschäftigung am Universitätsklinikum in Tübingen auch in der freien Wirtschaft (CENTOGENE AG ROSTOCK) tätig.

Das könnte Dich auch interessieren

Teilen.

Über

Alisa Gütle

... ist seit 2015 an der Uni Tübingen und genauso lange bei cantaloup.fm. Sie studiert Medienwissenschaften und wohnt praktisch im Brechtbau - 30 Sekunden ist ihr bisheriger Rekord.

Hinterlasse einen Kommentar