Zeit für Legenden – Kinorezension

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Der Starathlet der Olympischen Spiele 1936 war schwarz: Jesse Owens kämpfte um vier Goldmedaillen – und den Respekt der Weißen.

USA, 1934. J.C. “Jesse” Owens (Stephan James) kommt als aufstrebender Sportler an die Ohio State University. Hier kann er vom renommierten Coach Larry Snyder (Jason Sudeikis) trainiert werden. Schnell wird Jesse berühmt, bricht als Läufer und Weitspringer mehrfach Weltrekorde. Für viele ist er nur ein “Neger”. Als im nationalsozialistischen Berlin die gigantisch inszenierten Olympischen Sommerspiele anstehen, muss er sich fragen: Boykott als Zeichen gegen Rassismus oder die Chance auf den großen Triumph? Schließlich sprintet er die Laufbahn entlang – und Hitler muss zusehen…

Annika Petrasch hat mit mir über den Film gesprochen.

Fazit: “Race” (der deutsche Titel ist zum Davonsprinten) hat starke Szenen, lässt aber auch viel Luft nach oben.

Drei Melonen

“Zeit für Legenden” läuft täglich um 20:00 Uhr im Kino Museum.

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Über

Oliver Schaub

... studiert Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaft. Namensgeber von cantaloup.fm mit hoher Stirn und tiefer Stimme. Seit Oktober 2014 beim Uniradio; von Mai bis Dezember 2016 studentische Hilfskraft mit Schwerpunkt "Text".

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