Genius – Kinorezension

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Maxwell Perkins hat im frühen 20. Jahrhundert viele Autoren zu Stars gemacht – aber sein Arbeitverhältnis mit Thomas Wolfe war ein besonderes.

“Sag, dass es doppelten Zeilenabstand hat.” Maxwell Perkins (Colin Firth) bekommt einen Romanentwurf mit über 1000 Seiten Länge zugesandt. Der Lektor, der bereits literarische Größen wie F. Scott Fitzgerald und Ernest Hemmingway entdeckt hat, bemerkt sofort das Potenzial des Autors Thomas Wolfe (Jude Law). Fortan arbeiten beide intensiv daran, das Werk zu kürzen. Schließlich wird “Schau heimwärts, Engel!” ein Bestseller. Das zweite Buch, “Von Zeit und Fluss”, entsteht in jahrelanger, akribischer Zusammenarbeit – zum Leidwesen ihrer Frauen (Laura Linney und Nicole Kidman). Perkins ist nicht nur besonnener Berater, sondern auch enger Freund des impulsiven Schriftstellers – bis der sich fragt, ob die Anmerkungen seines Lektors ihn wirklich fördern, oder eigentlich behindern…

Über den Film habe ich mit meiner Kollegin Marie Graef gesprochen.

Fazit: Ein Film, der Lust auf Prosa macht.

Vier Melonen

“Genius – Die tausend Seiten einer Freundschaft.” läuft täglich um 18:00 im Kino Museum.

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Über

Oliver Schaub

... studiert Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaft. Namensgeber von cantaloup.fm mit hoher Stirn und tiefer Stimme. Seit Oktober 2014 beim Uniradio; von Mai bis Dezember 2016 studentische Hilfskraft mit Schwerpunkt "Text".

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