Café Society – Kinorezension

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Kann eine junge Liebe die Verstrickungen und den Glamour Hollywoods in den 1930er Jahren überstehen? Ist ein einfaches Leben ohne viel Geld nicht besser?

Der junge Bobby Dorfman (Jesse Eisenberg) möchte seinem tristen Leben in der Bronx entfliehen und zieht kurzer Hand nach Los Angeles. Dort kommt er bei seinem Onkel Phil (Steve Carell) unter, ein erfolgreicher Agent, der die Größen Hollywoods unter Vertrag hat. Bobby hat aber bald nur Augen für Vonnie (Kristen Stewart), eine Sekretärin in der Agentur seines Onkels. Obwohl diese schon in einer Beziehung ist, findet sie gefallen an Bobby. Es entspinnt sich ein Liebesdreieck, das bis zurück nach New York und in die Café Society reicht, der Welt der Schönen und Reichen.

Woody Allens neuster Film geht zurück in eine Zeit, in der Hollywood das gelobte Land für all diejenigen war, die sich Ruhm und Reichtum erhofften. Prunkvolle Villen, ausgelassene Partys, unendliche Sandstrände. Doch ist das wirklich die Erfüllung oder sollte man nicht lieber im bodenständigeren New York bleiben? Bleibt der Film nur ein kitschiges Liebesdrama oder hat er doch eine tiefere Botschaft?

Im Gespräch mit meinem Kollegen Oliver Schaub erfahrt ihr meine Meinung.

Fazit: Charaktere und Handlung bleiben flach, doch werden von guten Dialogen gerettet. Ein klassisches Liebesdrama mit einem melancholischen Unterton.

Drei Melonen

“Café Society” läuft täglich im Kino Museum

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Über

Christopher Van der Meyden

...studiert seit 2012 Geschichte und Philosophie und arbeitet seit Sommer 2014 bei cantaloup.fm.

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