Paterson – Kinorezension

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Die Poesie des Alltags: Der neue Film des Indie-Meisters Jim Jarmusch (“Only Lovers Left Alive”) zelebriert das unaufgeregte Kleinstadtleben.

“Ich sage immer: Versuche nicht, was zu ändern. Du machst es nur noch schlimmer”. In Paterson, New Jersey, geht alles seinen gewohnten Gang. Ein Busfahrer, der auch Paterson heißt, verkörpert die Routine: Er wacht neben seiner Frau auf, geht zur Arbeit, setzt sich an den Wasserfall, rückt seinen Briefkasten wieder gerade, führt den Hund aus, landet in derselben Bar – und das jeden Tag. Dazwischen schreibt Paterson (Adam Driver) Gedichte, in einem kleinen Notizbuch, das niemand lesen darf. Seine Frau Laura (Golshifteh Farahani) dagegen sprüht vor Ideen, verändert jeden Tag etwas im Haus, träumt von der großen Karriere. Sie bittet Paterson, seine Gedichte zu veröffentlichen, um berühmt zu werden. Er muss sich fragen, ob er das überhaupt will, ein anderes Leben. Im Laufe der Woche passiert nichts neues – und doch eine Menge…

Meine Kollegin Annika hat mich zum Film interviewt:

Fazit: Eine liebevolle und originelle Hymne auf die kleinen Dinge.

Fünf Melonen

“Paterson” läuft freitags und sonntags um 18:00 Uhr, sonst täglich um 20:00 Uhr im Kino Arsenal.

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Über

Oliver Schaub

... studiert Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaft. Namensgeber von cantaloup.fm mit hoher Stirn und tiefer Stimme. Seit Oktober 2014 beim Uniradio; von Mai bis Dezember 2016 studentische Hilfskraft mit Schwerpunkt "Text".

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