Wer schreibt, wird g’scheit

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Warum die Handschrift unsere Merkfähigkeit steigert und alle mit einer “Sauklaue” aufatmen können.

Unser Auge sieht Frequenzen von bis zu 1,5 Hz. Wir schreiben mit einer Frequenz von rund 4,5 Hz. Somit schreiben wir schneller als wir sehen. Studien belegen immer wieder, dass Schreiben mit der Hand die Merkfähigkeit steigert. Kann man sich überhaupt merken, was man schreibt, wenn das Auge gar nicht mitkommt? Und wie wichtig ist dabei die Schönschrift? Warum es sinnvoller ist, von Hand zu schreiben, erklären Prof. Dr. Ingried Barkow (PH Ludwigsburg) und Dr. Christian Marquardt (Schreibmotorik-Institut Heroldsberg).

  • © Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

    © Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

    Prof. Dr. Ingrid Barkow studierte Pädagogik und Psychologie an der Universität Trier sowie Sonderpädagogik in Reutlingen in der Fachrichtung Sprachbehinderten-Pädagogik. Danach war sie zunächst Sonderschullehrerin an der Rohräckerschule in Leinfelden. 1998 promovierte sie an der PH Ludwigsburg und lehrt dort seit über zehn Jahren im Fach Deutsch im Bereich Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik. Die Schwerpunkte von Prof. Dr. Ingrid Barkow sind unter anderem Schriftspracherwerb und Sprachdidaktik.

  • © Schreibmotorik Institut e.V.

    © Schreibmotorik Institut e.V.

    Dr. Christian Marquardt studierte Nachrichtentechnik und Kybernetik an der TU München. Er promovierte in der klinischen Medizin im Fachgebiet Bewegungsforschung. Seit 25 Jahren forscht Marquardt im Bereich Schreibmotorik. 2013 war er Gründungsmitglied des Schreibmotorik-Instituts in Heroldsberg bei Nürnberg und ist dort seitdem wissenschaftlicher Beirat. Seit 2003 leitet er eine Firma in der Bewegungsforschung.

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Über

Frederik Schmitz

... ist Sinologie-Student (M.A) und China-Freak aus Düsseldorf, der seit 2016 in Tübingen lebt und studiert. Genau so lange (kurz ;) ) ist er auch beim Uniradio cantaloup.fm dabei.

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