Wie unser Konsum Hunger verursacht

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Es werden genug Lebensmittel für alle Menschen produziert, trotzdem leiden heutzutage 800 Millionen an Hunger. Warum? Und was haben wir als Verbraucher damit zu tun?

Hunger ist ein globales Problem mit globalen Ursachen. Eine globale Lösung ist aber immer noch nicht in Sicht. Internationale Konzerne dominieren in den letzten Jahren immer mehr den weltweiten Lebensmittelmarkt. Welche Konsequenzen hat das für die Produzenten von Lebensmitteln? Sind auch deutsche Firmen für den Hunger verantwortlich? Gibt es überhaupt eine Lösung und können wir als Verbraucher etwas dazu beitragen?

Gertrud Falk vom Food First Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN) beschäftigt sich mit dem Thema Hunger langfristig. Sie hat die aktuellsten Entwicklungen im Vortrag “Grenzenloses Nahrungsangebot im Supermarkt? Globaler Lebensmittelhandel und Menschenrechte” an der Volkshochschule Tübingen vorgestellt.

In Tübingen findet man lokale Produkte unter anderem jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag auf dem Tübinger Wochenmarkt. Im Umsonstladen Sonnenblume und durch die Facebook-Gruppe Foodsharing Tübingen kann man auch überflüssige Lebensmittel austauschen. Für weitere Informationen kann man die FIAN Lokalgruppe Tübingen kontaktieren.

  • gertrud_falk_4_85x100Gertrud Falk ist Sozialwissenschaftlerin und Referentin in der Geschäftsstelle von Food First Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN) Deutschland. Sie ist für die Bereiche Ernährungssicherndes Einkommen und Gender und für Pressearbeit zuständig. FIAN ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die für “die weltweite Verwirklichung des Rechtes auf Nahrung” kämpft.

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Über

Stepan Vizi

studiert seit 2014 Friedensforschung und internationale Politik, reist gerne nach unwahrscheinlichen Destionationen und experimentiert mit unterschiedlichsten Medien wie Theater, Film und seit kurzem auch Radio.

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