Ein “Gedankenleser” für Gelähmte

0

Nie wieder etwas in die Hände nehmen können. Nie wieder etwas eigenständig berühren können. Die Hand nicht mehr bewegen können. Die Angst davor ist groß.

Vor allem Querschnittsgelähmte und Schlaganfallpatienten erleiden dieses Schicksal. Doch es gibt Hoffnung: Die Arbeitsgruppe Angewandte Neurotechnologie der Uniklinik Tübingen hat für den Alltag ein Hand-Exoskelett entwickelt. Damit können Betroffene die Bewegung ihrer Hände per Gedanken kontrollieren.

  • soekadar

    Foto: Surjo R. Soekadar

    … studierte Medizin in Mainz, Heidelberg und Baltimore. 2005 promivierte Soekadar im Bereich neuronale Plastizität. Seit 2012 leitet er die Arbeitsgruppe Angewandte Neuropsychologie an der Universitätsklinik Tübingen. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind die Hirn-Maschine-Schnittstellen. Sie sind wichtig für die Entwicklung des Hand-Exoskeletts.

So sieht es aus, wenn Querschnittsgelähmte ein Hand-Exoskelett bedienen:

Das könnte Dich auch interessieren

Teilen.

Über

Nico Schäffauer

... studiert seit 2016 Geschichtswissenschaft und Empirische Kulturwissenschaft. Wenn er gerade nicht im Aufnahmestudio sitzt, schwätzt er lieber Schwäbisch und wird sogar von allen cantaloup-Mitarbeitern verstanden ... meistens :D

Hinterlasse einen Kommentar