La La Land – Kinorezension

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La La Land, eine Huldigung an das klassische romantische Hollywood-Musical, hat 7 Golden Globes gewonnen. Wie kann so ein altmodischer Film heute noch so gut funktionieren?

Hollywood 2016. Mia (Emma Stone) ist eine Schauspielerin, Sebastian (Ryan Gosling) ein Jazz-Pianist. Sie arbeitet in einem Café und wird ständig von Castings rausgeschmissen. Er muss statt Jazz banale Musik auf Partys und im Restaurants spielen. Beide haben ihre Träume – sie will ein Theaterstück schreiben, er will seinen eigenen Jazz-Club eröffnen.

Aber kann man in Hollywood erfolgreich werden ohne eigene Träume aufzugeben? Ist es heute noch sinnvoll den klassischen, puren Jazz zu spielen, wenn er niemanden interessiert? Und wie ist es mit klassischen Musicals, ist ihre Ära nun auch definitiv vorbei?

Über meine Eindrücke zum Film habe ich mich mit meiner Kollegin Sarah Mohrat unterhalten.

Fazit: La La Land ist ein durchdachter, präziser Film voller visueller Ideen. Ihm gelingt es die einfache romantische Geschichte beeindruckend zu erzählen, jede Szene hat eine eigene Poetik und ein eigenes Ziel. Der Film ist gleichzeitig altmodisch und modern und jeder Film-Fan sollte sich über das Werk von Damien Chazelle freuen. Wer aber viele bombastische Szenen mit komplizierter Choreographie erwartet, könnte vielleicht enttäuscht sein. Das ist aber nicht der Punkt vom La La Land.

Vier Melonen

La La Land läuft täglich um 15:30 Uhr und 20:00 Uhr im Kino Museum.

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Über

Stepan Vizi

studiert seit 2014 Friedensforschung und internationale Politik, reist gerne nach unwahrscheinlichen Destionationen und experimentiert mit unterschiedlichsten Medien wie Theater, Film und seit kurzem auch Radio.

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