Mein Blind Date mit dem Leben – Kinorezension

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„Hast du schon mal durch eine dicke Milchglasscheibe geschaut…“ – Wie bestreiten eigentlich Menschen mit Sehbehinderung ihren Alltag?

Eine Antwort darauf hat Saliya Kahawatte (Kostja Ullmann) parat, denn er hat eine klare Vision: Nach seinem Abi strebt er eine Ausbildung in einem Luxushotel in München an. Doch wie soll das funktionieren, wenn er nicht einmal das Gesicht seines Chefs erkennen kann? Oder wie die Tische im Restaurant angeordnet sind? Getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ verrät er niemandem von seiner Behinderung, um seinem Traumberuf auszuüben. Die einzige Ausnahme ist sein Kollege Max (Jacob Matschenz), der ihm zur Seite steht und ihn im Auge behält.
Doch nicht nur die Arbeitswelt stellt für Saliya eine Herausforderung dar. Auch die wortwörtliche Blinddates mit der blonden Laura (Anna Maria Mühe) haben es in sich.
Dennoch ist es nur eine Frage der Zeit, bis er der Wahrheit ins Auge blicken muss und sein mühsam aufgebautes Kartenhaus einzustürzen droht.

„Mein Blind Date mit dem Leben“ beruht auf einer wahren Begebenheit und stellt sich in einer deutschen Tragikkomödie vor, die durch den Oscar-Nominierten Regisseur Marc Rothemund (Sophie Scholl – Die letzten Tage) inszeniert wurde.

Marcel Knopp hat mit Annika Petrasch über seine Eindrücke zur Tragikkomödie gesprochen.

Fazit: Interessante Inszenierung einer Biographie mit emotionalen Höhen und Tiefen, die dem Zuschauer auch nach dem Film eine Botschaft vermittelt: Verfolgst Du ein festes Ziel, kannst Du es auch mit jeder Hürde aufnehmen und es letztendlich erreichen!

Vier Melonen

„Mein Blind Date mit dem Leben“ läuft ab sofort im Kino Museum.

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Über

Annika Petrasch

... studiert Germanistik und Internationale Literaturen. Sie war von 2013 bis 2017 Freelancer bei cantaloup.fm und hat sich besonders um den Aufbau der Social Media-Abteilung gekümmert.

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