Ghost in the Shell – Kinorezension

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Der Liveaction-Verfilmung des japanischen Anime Science-Fiction Klassikers ging eine Debatte um die Besetzung der Hauptrolle voraus. Kann Scarlett Johansson dennoch überzeugen?

Major Mira Killian (Scarlett Johansson) ist das erste geglückte Experiment des Konzerns Hanka Robotics: Ein Cyborg, der die übermenschlichen Fähigkeiten einer Maschine mit dem menschlichen Bewusstsein vereint und somit zur Superwaffe für ein Sondereinsatzkommando wird. Überhaupt sind kinetisch “verbesserte” Menschen etwas völlig Normales in der asiatischen Megametropole von Ghost in the Shell. Hier eine Röntgenfunktion für die Augen integriert, dort eine Fremdsprache in fünf Minuten gelernt – die Frage nach Menschlichkeit hängt wie ein Damoklesschwert über der Szenerie.

Major wird auf der Jagd nach dem Hacker Kuze (Michael Pitt) von Erinnerungsfetzen heimgesucht, die aus der Zeit vor dem Cyborg-Dasein stammen. Die Bilder lassen Zweifel aufkommen, ob ihre menschliche Vergangenheit dem entspricht, was die Verantwortlichen von Hanka ihr glaubhaft machen wollen. Eine Konfrontation mit Kuze entwickelt sich anders als erwartet und gibt Aufschluss…

Ghost in the Shell ist die Realverfilmung des gleichnamigen Anime Films von 1995. Die Besetzung der Hauptrolle mit Scarlett Johansson wurde im Vorfeld kritisiert. Der Vorwurf: Whitewashing.

Ich habe mir den Film für cantaloup.fm angesehen und mit meinem Kollegen Daniel darüber gesprochen:

Fazit:

Vier Melonen

Ein visuell beeindruckendes Spektakel mit solider Story und kleinen Abzügen in der schauspielerischen Leistung.

Ghost in the Shell kommt täglich um 20:45 im Kino Blaue Brücke.

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Über

David Frey

... ist seit 2011 an der Uni Tübingen und studiert gerade Medienwissenschaft im Master-Studiengang. Er arbeitet seit 2016 für cantaloup.fm mit und gesteht ein, viel zu spät dazugekommen zu sein. Dafür ist er jetzt mit umso mehr Elan dabei.

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