Jahrhundertfrauen – Kinorezension

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Jahrhundertfrauen wurde für zwei Golden Globes sowie einen Oscar nominiert. Dabei spielte die mit Witz und authentisch dargestellte Interpretation des Jahres 1979 eine große Rolle.

 Dorothea Fields (Annette Bening) zieht im Kalifornien der 1979er-Jahre ihren mittlerweile zum jungen Mann heranwachsenden Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) auf. Als die selbstbewusste und energische alleinerziehende Mutter glaubt, an ihre Grenzen zu stoßen, bittet sie die freigeistige junge Fotografin Abbie (Greta Gerwig) und die zwei Jahre ältere beste Freundin ihres Sohnes, Julie (Elle Fanning), um Hilfe. Gemeinsam sollen sie ihm näherbringen, was einen Mann in der damaligen Zeit ausmacht.

Jamie versucht seinen Weg zu finden, stellt fest, welche Werte er selbst vertreten möchte und wird auch schon bald zu einer Stütze im Leben der beiden jungen Frauen. So helfen nicht nur sie ihm auf die Sprünge, sondern auch er zeigt ihnen, wie man die Welt Ende der 70er-Jahre ein wenig besser verstehen kann.

Regisseur und Drehbuchautor Mike Mills behandelt in Jahrhundertfrauen auf humoristische sowie authentische und doch ernste Weise die gesellschaftlichen Problematiken in den Jahren vor der Jahrhundertwende, die voller Umbrüche steckten.

Meine Kollegin Rebecca hat sich den Film für cantaloup.fm angeschaut und hat mit mir über ihre Eindrücke gesprochen:

Vier Melonen

Fazit: Wunderbar authentisch gespieltes Indie-Kino, das Zeitgeschichte einfängt und zum Reflektieren animiert.

Wer auch 70er-Jahre-Luft schnuppern möchte, kann sich den Film täglich um 15:30 und 18:00 (außer Dienstag und Mittwoch) im Kino Museum ansehen.

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Über

Stepan Vizi

studiert seit 2014 Friedensforschung und internationale Politik, reist gerne nach unwahrscheinlichen Destionationen und experimentiert mit unterschiedlichsten Medien wie Theater, Film und seit kurzem auch Radio.

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