Ausgejazzt: Der Jazzkeller wird zum Escape Club

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Am 13. Oktober wurde der ehemalige Jazzkeller als Escape Club Tübingen neueröffnet. Mit dem Neustart kommen auch so manche Änderungen.

Jazzklänge im Keller der Haaggasse 15/2 waren einmal. Der neue Club bringt nicht nur einen neuen Namen, sondern ein neues Konzept und einen Musikwechsel mit sich.

Die Haaggasse 15/2 in der Tübinger Altstadt war vielen Feierfreudigen bisher nur als Jazzkeller bekannt. Mit der Neueröffnung am 13. Oktober wurde der nun ehemalige Jazzkeller zum Escape Club Tübingen. Warum es zu einer Neuerung gekommen ist, erklärt Georgios Xanthopoulos, der seit März 2016 der Inhaber des Ladens ist.

Georgios Xanthopoulos
Deswegen, weil wir keine Jazzmusik mehr haben, wollten wir generell so ein bisschen den Laden ändern, damit er mehr an unser Publikum passt. Die Musik ist ein bisschen anders, wir spielen halt moderne Musik, das, was meistens Studenten hören wollen. Wir haben ein bisschen oben den Laden umgebaut, damit er auch mehr an Studenten passt.“

Die Veränderung der Musik bedeutet gleichzeitig auch das Ende von Jazzmusik im Club. Georgios Xanthopoulos erzählt, weshalb es keinen Jazz mehr geben wird:

Georgios Xanthopoulos
Passt eigentlich nicht so in das Konzept. Die meisten Stammkunden sind eh Studenten und die fangen halt nichts mit Jazz an.“ 

Wer weiterhin gerne den Klängen des Jazzclub Tübingen lauschen möchte, kann das künftig im Club Voltaire tun. Die Musik im Escape Club bleibt bunt gemischt: von Hip-Hop und R&B über Mix Tape bis hin zu 90ern ist alles dabei.
Andrea Uhl war Mitarbeiterin im Jazzkeller und gehört auch jetzt im Escape Club zum Team. Sie erfährt, wie die Gäste auf die Umwandlung reagieren. Negative Kritik gibt es bisher kaum.

Andrea Uhl
Eigentlich im Gegenteil sind die Leute eher interessiert, so was, „Was? Warum kam die Veränderung?“ Oder „Was ist jetzt aus dem Jazzkeller geworden? Gibt’s den immer noch? Ist der Laden woanders?“ Also eher so die Klärungsfragen, aber eher interessiert, als negativ.“

Auch im Allgemeinen wirken die Gäste auf Andrea Uhl überwiegend zufrieden mit der Veränderung:

Andrea Uhl
Sehr positive Reaktionen sind da zu sehen mit der Namensänderung und vor allem junge Leute, die nach Tübingen ziehen sind da auch sehr interessiert daran, sich das jetzt mal anzuschauen und auszutesten und auch so mit, mit der Musik, die kommt, die wird sehr gut angenommen. Dass viele Leute kommen mit der Neueröffnung, das hat sehr gut geklappt.“

Die Umwandlung vom Jazzkeller zum Escape Club bringt ein neues Konzept, neue Musik und einen neuen Namen. Warum eigentlich der Name?

Georgios Xanthopoulos
Warum der Name? Ja, weil eigentlich wollen wir, dass die Leute von dem Alltag sozusagen escapen … zu uns.“ 

  • Foto: Hannah Golzem

    Foto: Hannah Golzem

    “Georgios Xanthopoulos ist seit März 2016 Inhaber des Ladens.”

  • Foto: Hannah Golzem

    Foto: Hannah Golzem

    “Andrea Uhl war Mitarbeiterin im Jazzkeller und gehört auch jetzt im Escape Club zum Team.”

Ein Beitrag von Hannah Golzem

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cantaloup.fm

Studentisches Ausbildungsmedium für crossmedialen Journalismus an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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