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Nach den Sternen greifen

Den Ursprung allen Lebens ergründen, das klingt unmöglich. Forscher sind diesem Vorhaben aber nähergekommen, mithilfe eines ganz besonderen Himmelskörpers. Der befindet sich in Tübingen.

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Ein “Gedankenleser” für Gelähmte

Nie wieder etwas in die Hände nehmen können. Nie wieder etwas eigenständig berühren können. Die Hand nicht mehr bewegen können. Die Angst davor ist groß.

Vor allem Querschnittsgelähmte und Schlaganfallpatienten erleiden dieses Schicksal. Doch es gibt Hoffnung: Die Arbeitsgruppe Angewandte Neurotechnologie der Uniklinik Tübingen hat für den Alltag ein Hand-Exoskelett entwickelt. Damit können Betroffene die Bewegung ihrer Hände per Gedanken kontrollieren.

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Depression und Internet: Sind Online-Therapien die Zukunft?

Bei psychischen Problemen kann bald nicht mehr nur ein Therapeut helfen, sondern auch ein Computerprogramm. Warum sollte ein Patient das wollen?

Ob Wirtschaft 4.0, Industrie 4.0 oder Bildung 4.0: Internet und technologische Entwicklungen verändern die unterschiedlichsten Bereiche. Was passiert dabei eigentlich im Gesundheitswesen? Online-Apotheken gibt es ja schon. In Japan ersetzen Roboter sogar bereits Pflegekräfte. Wie sieht es bei uns mit richtigen Behandlungen aus? Kann eine Online-Variante auch in sensiblen Bereichen wie der Psychotherapie funktionieren?

Die Universität Tübingen hat sich mit der Klärung dieser Frage beschäftigt und sich hierfür an zwei Studien beteiligt. Professor Dr. Hautzinger und Dr. Kristina Fuhr vom Lehrstuhl der klinischen Psychologie und Psychotherapie haben die Evidence-Studie und die GO-Studie mitkonzipiert und betreut.

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Wer schreibt, wird g’scheit

Warum die Handschrift unsere Merkfähigkeit steigert und alle mit einer “Sauklaue” aufatmen können.

Unser Auge sieht Frequenzen von bis zu 1,5 Hz. Wir schreiben mit einer Frequenz von rund 4,5 Hz. Somit schreiben wir schneller als wir sehen. Studien belegen immer wieder, dass Schreiben mit der Hand die Merkfähigkeit steigert. Kann man sich überhaupt merken, was man schreibt, wenn das Auge gar nicht mitkommt? Und wie wichtig ist dabei die Schönschrift? Warum es sinnvoller ist, von Hand zu schreiben, erklären Prof. Dr. Ingried Barkow (PH Ludwigsburg) und Dr. Christian Marquardt (Schreibmotorik-Institut Heroldsberg).

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Eine Welt ohne Reis?

Der Klimawandel bedroht eine der wichtigsten Pflanzen: Ist das Grundnahrungsmittel Reis bald Geschichte?

Reis ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt. Nicht nur der gesamte asiatisch-pazifische Raum hängt von der Pflanze ab, auch hier bei uns ist Reis kaum mehr aus dem Speiseplan wegzudenken. Nun ist die Reispflanze in Gefahr. Der Klimawandel setzt ihr nämlich heftig zu. Forscher der Uni Hohenheim machen sich nun daran, die Pflanze vor dem Aussterben zu retten. Die Frage bleibt: Wie?

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BMI – hat der Body Mass Index noch Gewicht?

Untergewicht, Normalgewicht oder Übergewicht: Die meisten greifen auf den sogenannten Body Mass Index – kurz BMI – zurück, wenn sie das herausfinden wollen.

Der BMI gilt als bekannter Maßstab, um das Körpergewicht einzuordnen. Man kann ihn ganz einfach ausrechnen, man braucht nur die Körpergröße und das Körpergewicht. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 als normal. Doch ist es überhaupt noch sinnvoll, auf den BMI zu achten?

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Tattooentfernung: So ziehst du den Schlussstrich

Wenn das erst ach so tolle Tattoo nach zehn Jahren nicht mehr zu einem passt, sitzt man in der Tinte. Oder lasert.

Stell dir vor: Du bist im Restaurant bei einem Date, alles läuft super – bis dein Gegenüber seine Ärmel hochkrempelt. Ist da wirklich der Name der Ex tätowiert?! Rechnung bitte!
Oder dieser schreckliche Schandfleck eines ‘Arschgeweihs’. In den 90er Jahren total modern, inzwischen schämen sich die meisten – meist weiblichen – Träger für ihre Jugendsünde. Viele der Reumütgen greifen zum Cover Up – oder eben zum Laser. Dass das in beiden Fällen problematisch sein kann, erklärt Dr. Claudia Borelli der Hautklinik Tübingen.

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Alzheimer: die unheimliche Krankheit

Alzheimer hat Aids hierzulande als unheimlichste Krankheit abgelöst. Forscher wissen immer noch nicht, warum die Krankheit entsteht und was gegen diese Form von Demenz hilft.

Es war der Mediziner Alois Alzheimer, der die Hirnerkrankung entdeckte, die dann nach ihm benannt wurde. Alzheimer lebte und arbeitete zeitweise auch in Tübingen.

Mehr als 100 Jahre nach der Entdeckung der Erkrankung, weiß die Wissenschaft immerhin, dass Eiweißablagerungen im Gehirn für den Gedächtnis-und Persönlichkeitsverlust bei Alzheimer-Patienten verantwortlich sind.

Sigi Lehmann sprach über den aktuellen Erkenntnisstand 2015 mit Juliane Schelle beim Tag der Offenen Tür des Hertie-Instituts am 18.Oktober. Juliane Schelle promoviert z.Zt. am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen.

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Macht- und Sachgeschichten – Der “Fall Eschenburg” (Teil 2)

Was tun, wenn die Fassade eines Prestigeträgers bröckelt? Sachlich bleiben, sollte man meinen… Ein Forschungskrimi.

Theodor Eschenburg (1904-1999) galt als Gründerfigur der BRD und politischer Mentor der Deutschen. Erst seit 2011 gibt es eine intensive Diskussion um die Koryphäe der deutschen Politikwissenschaft: War Eschenburg Anhänger des NS-Regimes, oder hatte er eine “politikferne” Rolle inne? Der Fall ist nicht nur exemplarisch für die immer noch währende Aufklärung der NS-Zeit, sondern betrifft auch alle Studenten und Forscher – immerhin geht es hier um die Kritik an einem Mächtigen mit einflussreicher Schülerschaft. In zwei Teilen beschäftigen wir uns mit der Problematik.

Teil 1 beschäftigte sich mit der Forschungslage zum Fall Eschenburg.

Teil 2 behandelt den Diskurs.

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