Zeitgeschehen

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Winfried Kretschmann – der Ministerpräsident und die Weltethos-Rede

Als Redner der zwölften Weltethos-Rede steht Winfried Kretschmann in der Reihe mit Tony Blair, Helmut Schmidt und Desmond Tutu. Was für ein Mensch ist er?

Am 17. Februar wird der Ministerpräsident von Baden-Württemberg die zwölfte Weltethos-Rede halten. Die erste Rede hielt Tony Blair im Jahr 2000, es folgten unter anderem ein Bundespräsident, zwei Friedensnobelpreisträger und der Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaft.

Sie alle beschreibt das Weltethos-Institut als „herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln Stellung zur Weltethos-Thematik beziehen. Das Weltethos-Projekt geht davon aus, dass es Werte und Normen gibt, die überall in der Welt geteilt werden. Ein Beispiel für solch eine Norm ist die Goldene Regel, andere Menschen so zu behandeln, wie man gerne selbst behandelt werden würde. Die Redner betrachten das Vorhandensein und die Notwendigkeit der gemeinsamen Werte und Normen aus ihrer eigenen Perspektive. Kretschmanns Rede wird den Titel „Zusammenhalt in Zeiten des Umbruchs“ tragen. Ein Blick auf den Menschen dahinter.

Zeitgeschehen
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Wie unser Konsum Hunger verursacht

Es werden genug Lebensmittel für alle Menschen produziert, trotzdem leiden heutzutage 800 Millionen an Hunger. Warum? Und was haben wir als Verbraucher damit zu tun?

Hunger ist ein globales Problem mit globalen Ursachen. Eine globale Lösung ist aber immer noch nicht in Sicht. Internationale Konzerne dominieren in den letzten Jahren immer mehr den weltweiten Lebensmittelmarkt. Welche Konsequenzen hat das für die Produzenten von Lebensmitteln? Sind auch deutsche Firmen für den Hunger verantwortlich? Gibt es überhaupt eine Lösung und können wir als Verbraucher etwas dazu beitragen?

Gertrud Falk vom Food First Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN) beschäftigt sich mit dem Thema Hunger langfristig. Sie hat die aktuellsten Entwicklungen im Vortrag “Grenzenloses Nahrungsangebot im Supermarkt? Globaler Lebensmittelhandel und Menschenrechte” an der Volkshochschule Tübingen vorgestellt.

Zeitgeschehen
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Wie Facebook den Journalismus verändert

Martin Giesler von „bento“ spricht über Facebook als neue Schaltstelle zwischen Journalismus und Gesellschaft. Welche Herausforderungen stellt das soziale Netzwerk an Journalisten?

Die Nutzung von Facebook oder Twitter ist für viele Menschen alltäglich geworden. Hier mal schnell ein Bild geliket, dort mal ein Hashtag gesetzt – eine Selbstverständlichkeit. Die sozialen Netzwerke beeinflussen auch den Journalismus: Um die Nutzer dort zu erreichen, gehen die Journalisten anders an die Auswahl und Aufbereitung der Themen heran.

Online-Journalist Martin Giesler hat sich im Vortrag „Die neuen Gatekeeper – Wie Facebook, Twitter und co. den Journalismus verändern“ an der Uni Tübingen mit diesem Thema beschäftigt. Einige Fragen bleiben: Werden Themen rund um Kriege und Krisen in Zukunft vernachlässigt, weil die Nutzer bloß noch Unterhaltung wollen?

Kultur
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The Walking Dead – Spiegel der Gesellschaft?

In Serien wie The Walking Dead erheben sich Zombies aus ihren Gräbern und machen die Erde unsicher. Kann man aus einer solchen Serie etwas lernen? Ja, sagt ein Tübinger Soziologe.

Im Golden Age of Television werden Serien über ihre popkulturelle Bedeutung hinaus relevant. Die Serie Person of Interest zeigt uns, wie sehr Überwachung in unseren Alltag eindringt. Mr. Robot wiederum erzählt Geschichten mit erschreckend realistischem Hacking. Doch haben auch Science-Fiction Serien wie The Walking Dead einen Anker in der Realität? Nicht auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen lassen sich Parallelen zu aktuellen Themen ziehen.

Der Tübinger Soziologe und Politologe Dr. Peter Bescherer hat die Serie The Walking Dead analysiert. In einem Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Politik ist überall“ des Fördervereins für Politikwissenschaften POLIS berichtet er über seine Ergebnisse:

Eine Paralelle: Die Inszenierung einer Gefahr in Form von Massen. Während in der Serie die Untoten als Horde über die Menschen herfallen, werden Menschen in der realen Welt oft als bedrohliche Masse dargestellt oder wahrgenomen, ohne Berücksichtigung ihrer Individualität und ihres Bewusstseins. Das können Demonstranten sein, oder auch Flüchtlinge.

Zeitgeschehen
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Schock und Tränen wegen US-Wahl: So fieberte Tübingen mit

Optimismus, Jubel, Flüche, Schock – Hunderte Tübinger haben den U.S.-Wahlausgang beim Public Viewing im Kino Museum verfolgt. Eigentlich, um Hillary Clinton zu feiern…

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben gewählt – und auch in Tübingen blickten viele Wahlinteressierte in der Nacht zu Mittwoch auf die Auszählung. Das Deutsch-Amerikanische Institut (D.A.I.) hatte zur Wahlparty geladen – Bei amerikanischen Hot Dogs, Serien wie House of Cards und Südstaaten-Rock verfolgten rund 1.000 Besucher nach Angaben des D.A.I. die „Election Night“ im Kino Museum.

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