Tübinger Menschenrechtspreis geht an Clara Böning

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Clara Böning hat im Oktober 2016 aus eigener Initiative eine Spielgruppe für Kinder von Geflüchteten gegründet. Dafür wird ihr der Tübinger Menschenrechtspreis 2017 verliehen.

Der Menschenrechtspreis wird im Rahmen der Menschenrechtswoche verliehen. Die seit 2015 existierende Veranstaltungsreihe wurde von Tübinger Studierenden ins Leben gerufen. Dieses Jahr beschäftigt sie sich mit den Themen Menschenrechte und Demokratie. Der Preis “soll Gruppen, Initiativen oder Einzelpersonen für ihre Arbeit im Sinne der Menschenrechte auszeichnen”. Er wird anlässlich der heutigen Eröffnungsveranstaltung an Clara Böning verliehen.

Laut der Jury verdient dieses Projekt den Menschenrechtspreis, denn Clara Böning setze sich „ohne viel  Unterstützung, aber mit großem persönlichen Einsatz für eine der bedürftigsten Bevölkerungsgruppen ein: Flüchtlingskinder.“

Einmal wöchentlich unternimmt sie zusammen mit anderen Helfern verschiedene Aktivitäten mit den Kindern. Zusätzlich bekommen diese auch Nachhilfe und Sprachtraining.
Weitergehend hat sie auch das “Buddy-Projekt” entwickelt. Dabei werden Studenten Pate eines Kindes, um dieses individuell fördern zu können.

Clara Böning kann selbst am besten von ihrem tollen Projekt und dem “Drum-Herum” erzählen.

  • Clara Böning ist Studentin und hat aus eigener Initiative eine Spielgruppe für Kinder von Geflüchteten gegründet.

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Über

...studiert Germanistik und Computerlinguistik. Bei cantaloup.fm ist sie freie Mitarbeiterin seit Februar 2017 und unterstützt das Orga-Team mit Rat und Tat.

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