Tübinger Neurowissenschaftler*innen erforschen Zusammenspiel von Nervenzellen

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Der Neurochirurg Alireza Gharabaghi und sein Team aus Tübinger Neurowissenschaftler*innen haben untersucht, wie die Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark zusammenarbeiten.

Sie haben herausgefunden, dass die beiden Nervensysteme dazu einen gemeinsamen Rhythmus finden müssen.

Um die Zusammenarbeit von Gehirn und Rückenmark auch nach einer Schädigung der Nerven wiederherstellen zu können, muss dieser Rhythmus künstlich erschaffen werden. Dabei hilft die sogenannte transkranielle Magnetstimulation (TMS). Hierbei wird durch ein Magnetfeld ein Impuls durch den Körper geschickt, um zunächst festzustellen, in welchem Rhythmus die Nervenzellen normalerweise besonders gut kommunizieren. Dieser Rhythmus soll bei Nervenschädigungen dann künstlich geschaffen werden.

Ein besseres Verständnis dieser Prozesse kann Patienten helfen, die beispielsweise nach einem Unfall oder Schlaganfall Lähmungen in der Hand haben.

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Über

Hannah Henrici

... studiert seit 2016 Geschichte und Germanistik in Tübingen und arbeitet seit Herbst 2017 bei Cantaloup.fm mit.

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