“Das ‘brandneue’ Testament” – Kinorezension

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Gott ist ein Arsch. Er tyrannisiert seine Frau und schlägt seine Tochter mit dem Gürtel. Und Menschen kann er auch nicht leiden.
Zumindest in der neuen Komödie ‘Das brandneue Testament’ von Jaco von Dormael. Da wohnt Gott in einer Hochhauswohnung in Brüssel, zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter – sein Sohn Jesus hat sich schon lange aus dem Staub gemacht. Und was macht Gott den lieben langen Tag? Sich immer wieder neue Gemeinheiten für die Menschen ausdenken. Die sind ja schließlich nichts anderes als seine Spielfiguren – denkt er. Seine Tochter Éa hat irgendwann genug davon, dass Gott den Menschen so übel mitspielt – und rächt sich an ihm, indem sie den Menschen ihre Sterbedaten zuschickt. Um vor dem Zorn ihres Vaters zu flüchten, läuft Éa weg und begibt sich auf die Suche nach sechs neuen Aposteln, die mit ihr zusammen das ‘brandneue’ Testament schreiben sollen …

 

 

Fazit: Witz und Tiefgang wirken fehl platziert, es entsteht ein bizarrer Film. Manchen Kinogängern hat aber gerade das gut gefallen.

Der Film läuft immer um 18:00 Uhr und um 20:30 Uhr im Kino Museum.

 

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Über

Annika Petrasch

... studiert Germanistik und Internationale Literaturen. Sie ist seit dem Wintersemester 2013 studentische Mitarbeiterin des Uniradios und betreut den Social Media-Auftritt mit - Tag und Nacht.

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