Frido Hohberger zeichnet seine Meinung

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Der Leiter des Zeicheninstituts über das mögliche Aus seiner Einrichtung – und darüber, was er der Unileitung vor der Rente sagen will.

Frido Hohberger ist renommierter Zeichner. Seit 1995 leitet er das Zeicheninstitut an der Universität Tübingen. Am Ende des Sommersemesters 2017 geht er in Rente, eine Stelle für eine neue Leitung hat die Universität nicht ausgeschrieben. Voraussichtlich sollen die Zeichenkurse über den Career Service von verschiedenen Gastlehrern geleitet werden. Dagegen gibt es Protest von Seiten der Zeichenschüler. In die Entscheidung möchte das Rektorat den Senat anscheinend nur einbeziehen, wenn es rechtlich zwingend notwendig ist. Die Universität hält sich bedeckt. Solange das so ist, lässt sich schwer etwas über die Zukunftspläne sagen. Zeichnen ist etwas anderes. Frido Hohberger im Interview:

Herr Hohberger, mit welchem Gefühl gehen Sie in letzter Zeit die Treppen zum Zeicheninstitut hoch?

FH:

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Was halten Sie von den Ihnen bekannten Plänen der Unileitung für die Zukunft des Instituts?

FH:

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Woran hakt es denn?

FH:

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Inwiefern wurden Sie in die Zukunftspläne einbezogen?

FH:

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Glauben Sie, das Zeicheninstitut wird ohne Sie weiterbestehen?

FH:

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Wie würden Sie sich fühlen, wenn es nach ihrem Ruhestand aufgelöst wird?

FH:

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Freuen Sie sich denn auch auf den Ruhestand?

FH:

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Was würden Sie dem Rektorat gerne zum Abschied sagen?

FH:

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Eine letzte Frage: Nach all den Jahren mit der Kunst – was ist für Sie “schön”?

FH:

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Herr Hohberger, danke fürs Zeichnen!

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Über

Oliver Schaub

... studiert Allgemeine Rhetorik und Politikwissenschaft. Namensgeber von cantaloup.fm mit hoher Stirn und tiefer Stimme. Seit Oktober 2014 beim Uniradio; von Mai bis Dezember 2016 studentische Hilfskraft mit Schwerpunkt "Text".

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