Uni Tübingen weist Behauptungen über Cyber Valley zurück

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Gegner der Cyber Valley Initiative befürchten eine enorme Mietproblematik, wenn durch das Projekt bis zu 3500 neue Arbeitsplätze entstehen sollen.

Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen, erwartet im Rahmen des Cyber Valleys weniger als 500 neue Arbeitsplätze. Geplant sind sieben neue Forschungsgruppen sowie fünf Professuren am Standort Tübingen. Engler argumentiert, dass viele neue Arbeitsplätze von Tübinger Studierenden und Doktoranden besetzt werden und somit in vielen Fällen kein Zuzug nötig sei. Auch die Anzahl der Fachleute spricht gegen den Zuzug von mehreren Tausend: Deutschlandweit gibt es Berechnungen zufolge etwa 700 promovierte KI-Wissenschaftler.
Die oft genannte Zahl von bis zu 3500 neuen Arbeitsplätzen beziehe sich auf den gesamten Technologiepark, so Engler. Das Cyber Valley sei nur ein Teil davon.
Der Rektor sieht die seit Jahren beobachtbare Entwicklung eines angespannten Tübinger Wohnungsmarkts nicht im Zusammenhang mit dem Cyber Valley.

Quelle: Pressemitteilung der Universität Tübingen

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Über

Julia Weiss

...studiert seit 2016 Psychologie an der Uni Tübingen mit Wahlfach Germanistik und ist seit drei Semestern bei cantaloup.fm.

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